Lebkuchen mit Nüssen und Honig

Lebkuchen selber machen: fast ohne Mehl, dafür mit gemahlenen Mandeln und Nüssen, Honig und einer Gewürzmischung, die du riechst, bevor du abbeißt. Mit den zwei Punkten, die über das Ergebnis entscheiden: Der Teig ruht über Nacht, damit sich die Gewürze verteilen, und die Lebkuchen kommen noch weich aus dem Ofen — beim Abkühlen werden sie zäh, eine Minute zu lang macht sie steinhart.
Zutaten
- 200 g gemahlene Mandeln
- 100 g gemahlene Walnüsse
- 200 g Honig
- 100 g brauner Zucker
- 2 Eier
- 80 g Mehl (Type 405)
- 1 TL Natron
- Abrieb von 1 Zitrone und 1 Orange
- Für die Gewürzmischung: 2 TL Zimt
- 1/2 TL gemahlene Nelken
- 1/2 TL Muskatnuss
- 1/2 TL Ingwerpulver
- 1 Prise gemahlener Kardamom
- 24 Oblaten, 7 cm (optional, aber traditionell)
- Für die Glasur: 100 g Puderzucker und 2 EL heißes Wasser
Zubereitung
Den Honig mit dem braunen Zucker bei schwacher Hitze auflösen, ohne dass er kocht. Abkühlen lassen: heiß gibt er den Eiern einen Stich.
Die gemahlenen Mandeln und Walnüsse mit Mehl, Natron, Gewürzen und Abrieb mischen.
Eier und den lauwarmen Honig unterrühren, bis ein dichter, klebriger Teig entsteht. Nicht kneten, nur verbinden.
Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank, mindestens 12 Stunden. Diese Ruhe ist nicht optional — sie verteilt die Gewürze im ganzen Teig, sonst schmeckt es in Schichten.
Am nächsten Tag mit zwei Esslöffeln Häufchen auf die Oblaten setzen (oder direkt aufs Backpapier) und auf 1 cm flach drücken.
Bei 160 °C 18 bis 20 Minuten backen. Sie kommen noch weich heraus, und genau das ist richtig: wartest du, bis sie im Ofen fest sind, werden sie beim Abkühlen steinhart.
Puderzucker mit heißem Wasser verrühren und die Lebkuchen sofort nach dem Backen bestreichen, solange sie heiß sind — die Glasur trocknet klar auf und versiegelt sie.
In einer Blechdose aufbewahren. Nach zwei, drei Tagen sind sie besser als frisch und halten mehrere Wochen.