Crema Sofia – leichtes Dessert mit Kirschgelee
Dieses Rezept auch auf 🇦🇷 Spanisch · 🇧🇷 Portugiesisch

Crema Sofia ist das leichteste Dessert des argentinischen Repertoires: festes Kirschgelee und geschlagene Sahne, zusammen aufgeschlagen — nicht geschichtet. Daraus entsteht kein Pudding und keine Creme, sondern ein hellrosa Schaum, der luftiger ist als beide Bestandteile für sich.
Das Prinzip kennt man in Deutschland als Wackelpudding mit Sahne. Der Unterschied ist entscheidend und steckt in einem einzigen Schritt: Das Gelee muss vollständig fest sein, bevor es zur Sahne kommt. Wird es noch flüssig untergerührt, bekommt man rosa Sahne. Fest aufgeschlagen zerbricht es in winzige Stücke, die Luft einschließen — und genau daher kommt die Textur.
Drei Zutaten, zehn Minuten Arbeit, und den Rest macht der Kühlschrank.
Zutaten
- 1 Päckchen Götterspeise Kirsch (für 500 ml)
- 250 ml kochendes Wasser
- 250 ml kaltes Wasser
- 400 ml Schlagsahne, gut gekühlt
- 2 EL Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
Zubereitung
- Die Götterspeise nach Packungsangabe mit dem kochenden und dem kalten Wasser auflösen.
- Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann mindestens 3 Stunden kalt stellen, **bis sie vollständig fest ist**. Dieser Schritt lässt sich nicht abkürzen: Ein noch weiches Gelee ergibt am Ende nur rosa Sahne.
- Die gut gekühlte Sahne mit dem Puderzucker und der Vanille steif schlagen.
- Das feste Gelee mit der Gabel grob zerteilen und in zwei Portionen zur Schlagsahne geben. Mit dem Handrührgerät aufschlagen, bis eine gleichmäßige, hellrosa und deutlich luftige Masse entsteht — das Gelee zerfällt dabei in winzige Stücke und schließt Luft ein.
- In Gläser oder Schälchen füllen und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Gut gekühlt servieren.