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Kalter Hund – der Klassiker mit Kokosfett

Dieses Rezept auch auf 🇦🇷 Spanisch · 🇧🇷 Portugiesisch

4 Std. gesamt🔪 20 Min. Vorbereitung🧊 3 Std. 40 Min. Ruhezeit🍽 10 PortionenEinfachGermanisch
Kalter Hund – der Klassiker mit Kokosfett

Den Kalten Hund muss man in Deutschland niemandem erklären — je nach Gegend heißt er Kalte Schnauze, Kellerkuchen oder Lukullus. Er steht hier, weil er die Brücke zu einem argentinischen Verwandten ist: Butterkeksschichten in erstarrter Schokolade, gebaut nach genau demselben Prinzip.

Das Kokosfett (klassisch Palmin) ist kein Ersatz für Butter, sondern die Konstruktion selbst: Es wird im Kühlschrank hart und schneidet sich sauber, was Butter oder Sahne nicht schaffen. Deshalb bleibt er auch ohne Ofen stabil.

Wer dasselbe Prinzip mit cremiger Füllung statt fester Schokolade sucht, findet es in der Chocotorta — der argentinischen Version, mit Dulce de Leche und Frischkäse statt Kokosfett.

Zutaten

🍽 10 Portionen
  • 250 g rechteckige Butterkekse
  • 200 g Zartbitterschokolade, gehackt
  • 200 g neutrales, festes Kokosfett (klassisch Palmin — es gibt den festen Schnitt)
  • 60 g Puderzucker
  • 2 EL Backkakao
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Eine Kastenform von etwa 25 cm mit Frischhaltefolie oder Backpapier auslegen und dabei reichlich Überstand an den Seiten lassen — daran wird der Kuchen später herausgehoben, ohne dass die Schichten brechen.
  2. Die gehackte Schokolade zusammen mit dem Kokosfett über dem Wasserbad schmelzen und glatt und glänzend rühren. Vom Herd nehmen.
  3. Den gesiebten Puderzucker, den Kakao und die Prise Salz einrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind.
  4. 5 Minuten abkühlen lassen. Zu heiß aufgetragen weicht die Masse die Kekse auf und die Schichten fallen beim Schneiden auseinander.
  5. Den Boden der Form mit einer dünnen Schokoladenschicht bedecken und darauf eine Lage ganzer Kekse dicht an dicht legen, ohne sie zu überlappen. Zum Ausfüllen der Ränder einzelne Kekse brechen.
  6. Abwechselnd Schokolade und Kekse schichten, bis die Zutaten aufgebraucht sind; die letzte Schicht ist Schokolade. Es werden etwa 5 bis 6 Lagen.
  7. Die Form zwei- bis dreimal sanft auf die Arbeitsfläche klopfen, damit die Schokolade absinkt und die Lücken zwischen den Keksen füllt. Bleiben Luftblasen, bricht die Scheibe beim Schneiden.
  8. Mindestens 4 Stunden kalt stellen, besser über Nacht. An der Folie herausheben und mit einem heißen, trockenen Messer in dünne Scheiben schneiden. Gut gekühlt servieren: bei Zimmertemperatur wird das Kokosfett weich und der Schnitt unsauber.