Suppe aus geröstetem Kürbis und karamellisierter Süßkartoffel

Der Unterschied steckt im ersten Schritt: der Kürbis wird geröstet, nicht gekocht. Im Ofen verdampft Wasser und der Zucker karamellisiert — dieselbe Menge Kürbis schmeckt danach konzentrierter und dunkler, als sie es nach dem Kochen je könnte.
Der Apfelwein bringt die Säure, die die Süße im Zaum hält; Zimt und Ingwer die Wärme.
Die Brühemenge steht als Spanne, weil gerösteter Kürbis je nach Sorte sehr unterschiedlich viel Wasser verliert. Nach und nach zugießen, bis die Konsistenz stimmt — herausnehmen lässt sie sich nicht mehr.
Am zweiten Tag schmeckt sie besser.
🔎 Was ist Kürbis? — woher es kommt, was drin ist und wo man es bekommt.
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Zutaten
- 3 kg Kürbis (großer Speisekürbis, z. B. Muskatkürbis)
- 1 große Süßkartoffel
- 1/2 mittelgroßer Butternusskürbis
- 125 ml Apfelwein (Cidre)
- 1,5 bis 2,5 Liter Hühnerbrühe, je nach gewünschter Konsistenz
- 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
- 1 TL gemahlener Ingwer
- 1 TL gemahlener Zimt
- Salz und schwarzer Pfeffer
- Zum Servieren (optional): Sahne, geröstete Kürbiskerne und Salbeiblätter
Zubereitung
Kürbis, Butternusskürbis und Süßkartoffel in große Stücke schneiden. Bei 180 °C etwa 1 1/2 Stunden rösten, bis sie ganz weich sind und die Oberfläche leicht karamellisiert ist.
Das Fruchtfleisch von der Schale lösen und in einen Topf geben, zusammen mit dem Apfelwein, den Gewürzen und zunächst 1,5 Litern Brühe.
10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, damit sich die Aromen verbinden. Anschließend glatt pürieren.
Die Konsistenz einstellen: nach und nach mehr heiße Brühe zugeben, bis die Suppe sämig ist, aber noch fließt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zum Servieren (optional): ein Spritzer Sahne, ein paar geröstete Kürbiskerne und einige Salbeiblätter. Die Sahne nimmt der Süße des gerösteten Kürbisses die Spitze, und die Kerne bringen den Biss, der einer pürierten Suppe fehlt.