Waffeln mit Vollkornmehl

Waffeln zur Hälfte aus Vollkornmehl: außen knusprig, innen weich, und etwas gehaltvoller als die klassische Variante.
Der Teig ruht 30 Minuten, bevor er ins Eisen kommt. Das Vollkornmehl braucht diese Zeit, um Wasser aufzunehmen — sonst bleiben die Kleieteilchen hart und die Waffel wird sandig statt zart. Bei hellem Mehl allein könnte man den Schritt überspringen; hier nicht.
Süß mit Honig, Obst oder Dulce de Leche, herzhaft mit einem Spiegelei obendrauf.
Statt selbstaufgehendem Mehl gehen auch 65 g normales Mehl plus 1 gestrichener TL Backpulver.
🔎 Was ist Selbstaufgehendes Mehl? — woher es kommt, was drin ist und wo man es bekommt.
Zutaten
- 65 g selbstaufgehendes Mehl (etwa 1/2 Tasse)
- 65 g Vollkornmehl (etwa 1/2 Tasse)
- 60 g geschmolzene Butter
- 1 Ei
- 1/2 TL Salz
- 180 ml Milch
- 1 EL Zucker oder Süßungsmittel nach Geschmack
Zubereitung
Beide Mehlsorten mit dem Salz und dem Zucker in einer Schüssel mischen.
Das Ei, die geschmolzene Butter und die Milch zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig 30 Minuten ruhen lassen, damit das Vollkornmehl quellen kann.
Im vorgeheizten Waffeleisen backen, bis die Waffeln goldbraun und knusprig sind.
Häufige Fragen
Das Rezept ergibt 4 Waffeln, ich esse aber meist nur 2. Kann ich nur das Eigelb nehmen, sozusagen als halbes Ei, um alles zu halbieren?
Ja, das geht. Mit nur dem Eigelb wird die Waffel etwas zarter, weicher und schön goldgelb — sie verliert allerdings ein wenig von der Knusprigkeit, die das Eiweiß beisteuert.
Wenn du die exakte Hälfte willst, gibt es den Konditortrick: Schlag das ganze Ei in einer Tasse mit der Gabel auf, bis Eiweiß und Eigelb verbunden sind, und nimm davon die Hälfte (etwa 2 Esslöffel). Den Rest stellst du in den Kühlschrank, für ein Rührei am nächsten Morgen.
Die andere gute Option: das ganze Rezept mit dem ganzen Ei machen, alle 4 Waffeln backen und die 2 übrigen einfrieren. Sie kommen später direkt aus dem Gefrierfach für ein paar Minuten in den Toaster und schmecken wie frisch gebacken.