Pesto alla Genovese – das Original mit Basilikum und Parmesan

Pesto alla Genovese ist Italiens berühmteste rohe Sauce: frisches Basilikum, Knoblauch, Parmesan, Nüsse und gutes Olivenöl. In zehn Minuten fertig, ganz ohne Kochen, und es verwandelt jede Pasta, Bruschetta oder Salat.
Der Name kommt vom Mörser: pestare heißt zerstoßen. Wer eine Küchenmaschine nimmt, arbeitet nur mit kurzen Impulsen — läuft sie durch, erwärmt sich das Basilikum an der Klinge und wird bitter und dunkel.
Zutaten
- 2 Tassen frische Basilikumblätter
- 2 Knoblauchzehen
- 1/2 Tasse geriebener Parmesan
- 1/3 Tasse Nüsse (klassisch Pinienkerne, ersatzweise Walnüsse)
- 1/2 Tasse natives Olivenöl extra
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
Die Nüsse in einer trockenen Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis sie duften. Auskühlen lassen — warm gemörsert werden sie ölig.
Den Knoblauch mit den Nüssen im Mörser oder in der Küchenmaschine zerkleinern.
Das Basilikum zugeben und nur in kurzen Impulsen verarbeiten. Läuft die Maschine durch, erwärmt sich das Basilikum und wird bitter.
Das Olivenöl nach und nach in dünnem Strahl zugeben, bis das Pesto bindet und cremig wird.
Den Parmesan zum Schluss von Hand unterheben — nicht mitmixen — und mit Salz abschmecken.
Vor dem Servieren einen Löffel heißes Nudelwasser unter das Pesto rühren: Das macht es geschmeidig und es legt sich um die Nudeln, statt am Tellerboden zu bleiben.
Häufige Fragen
Wie bewahre ich übrig gebliebenes Pesto auf?
Im Kühlschrank hält es sich 7 bis 10 Tage, wenn es vor Luft geschützt wird, da diese es oxidieren lässt. Der Trick liegt im Glas und einer Schicht Öl obenauf.
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